Goten-Heim entstand aus dem Wunsch, Menschen einen letzten Weg zu ermöglichen, der ihrer Persönlichkeit gerecht wird.
Viele Menschen haben Freiheit, Gemeinschaft und Leidenschaft gelebt. Genau diese Werte verdienen auch auf dem letzten Weg ihren Platz.
Goten-Heim verbindet klassische Würde mit einer modernen und persönlichen Form des Abschieds der Trauer und der Anteilnahme.
Nicht anonym. Nicht austauschbar. Sondern ehrlich, respektvoll und getragen von Menschen, die gemeinsam erinnern.
Unsere Vision ist es, Erinnerungen zu schaffen, die bleiben.
Ich steige auf meine Maschine. Eine Harley Davidson. Eine Road King. FLHRXS 114 Baujahr 2024. 8224 km auf der „Uhr“. Ich schaue nach rechts. Neben mir liegt Harry,
in einem Beiwagen, in einem Sarg, ca. 2,40 m lang. 120 kg schwer. Die Sargdecke aus roten, frischen, aufgeblühten Rosen, versetzt mit weißen Lilien ist aufgesetzt.
Die Schleifen hängen sacht herunter. Darauf steht „In Dankbarkeit und Unvergessen“. Harry ist leider tot. Harry war 58 Jahre alt, Ehemann, Familienvater und begeisterter Motorradfahrer.
Er verstarb an einem Herzinfarkt. Er war Bestatter aus Leidenschaft. Hat nie geraucht. Wenig getrunken und war im Fußballverein und in der Freiwilligen Feuerwehr
am Ort organisiert. Er war vernetzt in der freien Gemeinde der Motorradfahrer und hat immer sein eigenes Ding gemacht.
Egal was die anderen über ihn sagten… und war immer für die Familie und Freunde da. Aufopferungsvoll, fürsorglich…
Ich drücke den roten Startknopf kurz neben meinem Handgelenk. Die „Walküre“ springt sofort an. Ich spüre das Zittern zwischen den Beinen. Höre den Sound, sehe wie der Drehzahlanzeiger sich bewegt. Die Maschine lebt und bebt. Anders als Harry. Harry ist tot. Aber es war Harrys letzter Wunsch, mit einem Motorrad zum Friedhof zu fahren. Egal wie – hat er immer gesagt: Wenn es mal so weit ist, möchte ich Lemmy und Ozzy im Himmel treffen und auf ein gut geführtes Leben anstoßen.
In der Anlage höre ich die Musik von Manowar. Es dröhnt aus den Boxen, so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht… „Warriors of the World“. E-Gitarre, Bass und Schlagzeug... Wir fahren langsam los… Hinter mir stehen hunderte Freunde des freien Motorradfahrens aus den verschiedenen Regionen des Landes. Alle kommen zusammen. Aus all den Garagen, in denen geschraubt, gebastelt und getüftelt wurde. Wo man die Lesebrille auf der Nase vorn trägt. Kurz bevor sie herunterfällt. Die Finger und Hände ölverschmiert sind. Wo man sich die Hände mit Kernseife wäscht. Alle sind gekommen, bei denen er gesessen hat und verwurzelt war. Alle haben sich die Zeit genommen. Es gab keine Ausreden. Weder beim Arbeitgeber noch bei der Ehefrau. Alle, die ihn kannten von verschiedenen Treffen, Festivals, oder den Club-Abenden beim Grillen, bei den Nachbarn und wo er sonst noch so gern gesehen oder beliebt war. Alle wussten, nie wieder würden sie die Lieder auf seiner Gitarre hören, auf der er so gerne spielte, mit seiner Mundharmonika.
Ok. Es ist so wie es ist… nichts ist so vergänglich wie die Zeit… nichts so beständig wie der Wandel.
Wir fahren los. Langsam. Die Polizei sperrt rechts und links die Zufahrtsstraßen und die Kreuzungen ab. Ein Polizeiwagen und ein Krankenwagen folgen dem Zug. Für Notfälle. Alles ist organisiert. Alles genehmigt von den Behörden. Alles wegen Harry – weil er es so wollte, weil es sein letzter Wunsch war.
Wir fahren los, gemeinsam die letzte Runde durch die Stadt, durch die Dörfer, in denen Harry aufgewachsen ist, mit dem Fahrrad rumfuhr und die verdammte Route zum Friedhof unter Tränen.
Nur der engste Familien- und Freundeskreis nimmt auf Wunsch an der Trauerandacht teil. Alle anderen müssen leider draußen warten. Der Friedhof und die Kapelle sind einfach zu klein
für die gesamte Trauergemeinde. Es wird geredet. Es wird geweint. Kerzen brennen.
Die Tür geht auf.
Die Sargträger treten ein. Postieren sich. Verbeugen sich. Ein letzter Blick.
Dann nehmen sie Harry auf und tragen ihn zu seiner letzten Ruhestätte. Die Trauergäste begleiten den Zug. Im Hintergrund höre ich wie ein Trompeter leise „Il Silenzio“ spielt.
Hallo, mein Name ist Harry Meißner. Ich bin Bestatter aus Leidenschaft und möchte gerne diese Vision umsetzen. Ich möchte ein Unternehmen „Motorradbestattung Mitteldeutschland“ gründen, das dieser Idee gerecht wird. Ich denke darüber jetzt schon mehrere Jahre darüber nach und wie ich diese Vision umsetzen kann.
Dazu brauche ich Hilfe. In erster Linie Geld. Ich war bei Banken und bei den Kapitalisten. Die verstehen den Sinn nicht und haben auch keinen Bezug zu meiner Idee. Es gibt ein komplettes Unternehmenskonzept inkl. Zahlen. Dieses kann ich aber nur Interessenten zugänglich machen, die damit nicht überfordert sind und bereit sind, sich als stille Teilhaber oder Gesellschafter zu beteiligen, ihre Erfahrung als Unternehmer einzubringen und aktiv mitzugestalten.
Ich möchte, nein, ich will ein modernes Bestattungsunternehmen gründen und aufbauen, bei dem individuelle Abschiednahme und Beisetzung im Vordergrund stehen. Ich möchte Tradition und Innovation verbinden und mich damit am Markt und in der Community verfestigen und etablieren. Dabei habe ich das Motorrad mit Beiwagen als Alleinstellungsmerkmal im Vordergrund, am Markt und in der Region. Ich setze dabei auf lokale Werbung, auf Social Media, Motorrad-Events, persönliche Beratung und auf absolute Präsenz am Standort. Harley Davidson hat mir seine Unterstützung versichert. Nur wenig ist so wertvoll wie ein starker Partner an seiner Seite, auf deren Erfahrung, Kontakte und Rat man bauen kann.
Mit meinem gewählten Standort – im Herzen von Halle habe ich eine gute Erreichbarkeit und klare Sichtbarkeit im Stadtbild - und wie bereits erwähnt habe ich ein starkes und motiviertes Team hinter mir, die darauf brennen, diese Vision mit mir in die Zukunft zu tragen und umzusetzen.
Zu den Leistungen des unternehmerischen Vorhabens gehört zu den allgemeinen üblichen Angeboten eines Bestatters nicht nur die Überführungen (z. B. aus der Häuslichkeit, dem Krankenhaus oder dem Hospiz) sondern auch der Formalitätenservice, quasi der Papierkram, der mit dem Sterben einhergeht. Das Beschaffen von Urkunden. Das Beantragen oder Abmelden von Renten und/oder Versicherungen. Auf Wunsch übernehme ich auch gern, das Abmelden der Zeitung, der GEZ usw. Ab- und Ummeldung von Fahrzeugen. Ich übernehme alles, womit Hinterbliebene in ihrer aktuellen Lage, in ihrer Trauer überfordert sind. Dafür bin ich da. Dafür stehe ich und meine Mitarbeiter ein.
Die Menschen, mit denen ich schon seit längerer Zeit über diese Idee spreche, haben mir alle ihr Engagement versichert. Wir übernehmen die komplette Bestellung der Floristik zur Beisetzung und die Organisation der Trauerfeier und der Trauerrede. Die Überführung zum Friedhof oder die Organisation der letzten Ausfahrt, z. B. durch den Kyffhäuser oder ähnlich beliebte Motorrad-Strecken oder die letzte Rundfahrt durch die Stadt bis hin zum Friedhof. Egal ob es eine Erd- oder Feuerbestattung wird.
Im Rahmen der Feuerbestattung beraten wir zu den gesetzlich zulässigen Möglichkeiten einer persönlichen Beisetzung. So können Sie auch die Asche an beliebten Orten oder Stellen verstreuen,
an denen sich der Verstorbene aufgehalten oder gelebt hat.
Alles ist möglich. Selbst dass die Hinterbliebenen die Asche mit nach Hause nehmen, ist möglich. Für Eure Wünsche sind mein Team und ich 24/7 da.
Die Trauerkultur, die wir seit hunderten von Jahren leben, in uns tragen,
ist im Wandel der Zeit und immer an die Wünsche der Hinterbliebenen gebunden.
Des Weiteren möchte ich individuell gestaltete Urnen und Särge anbieten, die wir speziell für den Verstorbenen herrichten und/oder auskleiden. Wir können die Verstorbenen für eine würdevolle
Abschiednahme am Sarg nochmal herrichten und aufbahren, wenn dies gewünscht wird, sofern die Pietät des Verstorben dabei gewährleistet bleibt. Es gibt auch Dinge, die wir als Bestatter ablehnen.
Insbesondere wenn die Pietät des Verstorbenen gefährdet werden würde.
Für Menschen, die wirklich schwer betroffen sind, kann ich bzw. ein speziell geschulter Mitarbeiter eine Trauerbegleitung anbieten, um den Menschen in den allerschwersten Stunden ihres Verlustes eine Stütze zu sein. Sie helfen den Hinterbliebenen, Mut, Zuversicht und die Hoffnung im Leben nicht zu verlieren.
Ich möchte Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die für die genau diese Sache gemacht und geeignet sind. Jene für diese Idee leben und brennen. Die kein Problem damit haben nachts, am Wochenende oder Feiertagen zu arbeiten, loszuspringen, wenn das Telefon klingelt. Das gehört einfach in dieser Branche dazu. Im Auftrag unserer Kunden sind wir 24/365 unterwegs. Immer erreichbar. Immer – für den ersten oder auch zweiten Rat und als Ansprechpartner. Genau in den Momenten, in denen "guter Rat" angeblich teuer ist.
Zu meiner Zielgruppe gehören neben der Biker-Community auch Senioren. Die sog. Boomergeneration. Quasi Eure Eltern. Manchmal auch Mütter, deren Kinder im Mutterleib verstorben sind – für die es schon so viele Pläne gab, oder um Kinder, die vielleicht nicht gewollt waren.
Bitte helft mit, meine Idee umzusetzen. Dafür sammle ich Spenden. Die Banken verstehen mein Vorhaben nicht und worum es im Kern geht.
Ich benötige ca. 240.000 € Kapital, um das Ganze aus dem Stand umzusetzen. Fuhrpark, Ausstattung, Mitarbeiter, Betriebskosten, Werbung, Marketing usw. Jedoch mindestens 100.000 €, um Kooperationen mit anderen Bestattern in der Region zu schließen. Auf Partner, die über unternehmerische Erfahrung verfügen und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen, möchte ich nicht verzichten.
Ich habe ein starkes Konzept. Eine klare Zielgruppe und ich bin zukunftssicher aufgestellt.
Bekomme ich bis zum 31.12.2028 das Unternehmen bzw. dieses Projekt nicht zum Laufen, werde ich alle Spenden dem Kinderhospiz in Halle überlassen.
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